Vermischte Schriften

 

Zur Exilforschung

Podiumsdiskussion: Exil und Exilforschung: Aspekte ihrer Aktualität

Heinrich Heine, „ich ging weil ich mußte.“ Heinrich Heines französisches Exil (Frankfurter Rundschau 16.12.1972).

(Zusammen mit Walter Uka [1947-2009]) „Das freie Wort“ (1983, gekürzt in „Unmittelbar“).

Heine (1988, in Deppner, Die Spur des Anderen).

Über die Nicht-Rezeption der deutschen Exil-Literatur nach 1933 in der westdeutschen Gegenwartsliteratur (1990).

„Re-Emigranten“, die Gruppe 47 und der Antisemitismus (2005).

 

(Literatur)Theoretisches und Sprachkritik

Der Editor als Autor. Fünf Thesen zur Auswahlphilologie (1971, Martens/ Zeller).

Der Geist der Gewalthaber über Wolfgang Menzel. Zur Dialektik des denunziatorischen Prinzips in der neuen Literatur 1827/28-1835/38 (1971).

Zur Mikroanalyse der Gewalt. Linguistische Anmerkungen zum Eindringen des ‚Polizeirealismus‘ in die politische Justiz, in: Karl Heinz Roth (Hg.), Ein ganz gewöhnlicher Mordprozess (1978) [Sehr selten im antiquarischen Handel, Auszüge in „Fahndung“ und „Unmittelbar“ sowie in alternative 124].

Das Realismus-Postulat aus literaturwissenschaftlicher Sicht (Frankfurter Courbet-Colloquium 1979, eingearbeitet in „Schriftzüge“).

Sprache und Integration im geteilten Land. Assoziationen zu Peter Brückners Versuch, uns und anderen die Bundesrepublik zu erklären (1981).

Raumspiegelung. Zum ‚Sozialgeschichtsbewußtsein‘ gegenwärtiger westdeutscher Literatur (1981; Nachwort 1988 von Horst Tuck).

„Ich habe heute noch keine Zeitungen gelesen“. Eine historische Miniatur zur Philosophie der Tageszeitung (2005).

 

Interventionen

Gutachten in der Strafsache gegen die Verlegerin Gisela Erler und den Verleger Herbert Röttgen wegen Herausgabe des Buches „Wie alles anfing“ (1978, in: „Fahndung“).

„Der hirnverbrannte Poet“ / Heine contra Kriegsklotz? (1980, verstümmelt in: Kultur für alle, hg. vom Pressereferat der Kulturbehörde Hamburg).

Heinrich Heine an Hamburgs Schildbürger (1982 taz Hamburg 14.5.1982).

„Walther von der Vogelweide nach Auschwitz“ (1982, Rede wider das Hamburger Heine-Denkmal, in „Schriftzüge“).

Lyrik nach 1945 als Provokation der deutschen Literaturwissenschaft (1983, Literatur und Erfahrung 12/13).

Zeitökonomie und Literaturstudium / Die Idee der Universität (1997, in: Für Horst Ohde, Reflexionen in Texten).

Grabschändung von öffentlicher Hand. Zum Streit um den jüdischen Friedhof in Hamburg-Ottensen (Radiovortrag NDR, Die Zeit 21/1992, Jüdischer Almanach 1994).

Hamburg – Jerusalem, Ein Wort noch … (2001, in: Das Jerusalemer Heine-Symposion, S. 209ff.).

 

Miscellen

Den Titel kenn‘ ich zwar – aber gelesen? [Zu Kleist (Verlobung), Goethe (Wahlverwandtschaften), Boccaccio (Decamerone), Reuter (Schelmuffsky) im Börsenblatt / Der junge Buchhandel 1955-57).

Lessings „Philotas“ im Kontext (1965).

Jean Pauls „Luftschiffer Gianozzo“ (1967).

Heinrich Heine und Karl Marx, paris 1844 (1974).

Register als Interpretation (1978).

Aus der Geschichte lernen? (1983, Loccumer Protokolle zur Bücherverbrennung am 10. Mai).

Beschreibung einer Staatsprüfung (1985, in: Herbert Hoven, Literatur und Lernen; auch in „Fahndung“).

 

Preisreden und Würdigungen

Thomas Brasch (1977, in: Kunstpreise der Freien und Hansestadt Hamburg).

Leo Löwenthal (1990, „Vom Rande her …“, Laudatio zur Ehrenpromotion an der Universität Hamburg, in: links, Sozialistische Zeitung und taz).

Leo Löwenthal (1993,  „Literatursoziologe unmittelbar zur Epoche“ – In Memoriam Leo Löwenthal).

W. G. Seebald (1991, Lyrikpreis Hamburg, in: Hamburger Ziegel I/1992).

Gunter Martens (1999, „Das Wort, das euch ansieht“).

Michael Böhler (2005, „Die letzten Töne der Marseillaise müssen verhallen“, http://www.gingko.ch/cdrom/Briegleb_20Klaus.html).

Tim Guldimann (2006, Moses Mendelssohn-Preis, Berlin).

Arthur Dangel (2006, Zur Vertonung von Heines „Zur Ollea“, Kantorat Ditzingen).

Wolf Biermann (2008, „Die Solidarität der Generationen“, anläßlich von Biermanns Ehren-Promotion an der Humboldt-Universität).

 

Gespräche, Interviews

Zum Napoléon-Jahr, „Hitler zum bösen Eroberer geschönt“ („taz“ 19.04.2006)

Zu Günter Grass’ SS-Vergangenheit, „Auf wen hat er ´keinen Schuß abgegeben`?“ (stern-online, 18. August 2006)

„Über die Kunst, den Protest zu chiffrieren“ (Mit Frieder Reininghaus, Spuren 1, 1978).

„Die Leichtigkeit von Antworten nicht vortäuschen“ (Mit Hildegard Brenner, alternative 129, 1979).

„Denkanstöße – Näher als ein Nachbar“ (Mit Hubert Orlowsky, Loccumer Protokolle 35, 1980).

„Nachkriegsliteratur“ (Mit Hanno Loewy, Gert Mattenklott und Jan Philipp Reemtsma, Mittelweg 36, 1994).

Erfahrungen mit Peter Weiss´ „Ästhetik des Widerstands“ (Mit Günther Dunz und Jochen Stüsser, Lesergespräche 1988).

„Gefährliche Schrift – Soll Hitlers mein Kampf verboten bleiben?“ (Mit Burkhard Müller-Ullrich, Norbert Frei und Othmar Plöckinger, SWR 17.5.2006).

„Ein Gedicht nach Auschwitz“ (Mit Philipp Schmidt, konkret 5/2012).

„Diese Jesuiten des Nordens“ (Mit Heinrich Heine über seinen Einzug in Walhall, Literarische Welt 18.8.2010).

 

 

 

 

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