Heinrich Heine

 

Hauptwerk:

Hg.: Heinrich Heine, Sämtliche Schriften (in sieben Bänden), München (Erste Auflage) 1968-1976 (= Hansers Klassiker)

Zwei empfohlene kleinere Editionen: „Neue Melodien spiel ich“. Ausgewählte Gedichte, und: Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge (beide herausgegeben im Insel Verlag).

 

Bücher:
Opfer Heine? Versuche über Schriftzüge der Revolution (Suhrkamp 1986).

Bei den Wassern Babels. Heinrich Heine, jüdischer Schriftsteller in der Moderne (dtv und Marix 1997und 2005).

Das Jerusalemer Heine-Symposion. Gedächtnis, Mythos, Modernität, hg. zusammen mit Itta Shedletzky (Dölling & Galitz 2001).

 

Essais, Szizzen und Untersuchungen:

Die Gattungsästhetik ein Dogma? Zur Übersichtlichkeit unserer Klassiker (Heinrich Heine und andere. Schwierigkeiten beim Edieren einer Klassikerausgabe, 1968, hanser bulletin. 3).

Schriftstellernöte und literarische Produktivität – Zum Exempel Heinrich Heine (1973, Jürgen Kolbe, Neue Ansichten einer künftigen Germanistik).

Heine. Die Romantische Schule (1975, Spektrum der Literatur).

Um die Rückgewinnung von Natur / Heines Naturlaute (beide 1979, in „Fahndung“ und ausgearbeitet in „Schriftzüge“).

General Marx – Hund Heine. Eine Textspiegelung zur Frage: Heine nach 1848 – ein politischer Dichter? (1981, Schriften aus dem Karl-Marx-Haus; auch in „Schriftzüge“).

Preußen – Tartüff unter den Staaten. Heine und der sogenannte preußische Liberalismus (1982, überarbeitet in „Schriftzüge“: Heine und Preußen).

Melancholischer Realismus (1976, 1986 in „Schriftzüge“).

„Paris den…“ Heinrich Heines Tagesberichte. Eine Skizze (1988).

Heinrich Heine, Lexikon linker Leitfiguren (1988).

„Jeder Reiche ist ein Judas Ischariot!“ Vorläufiges über die Juden in Hamburg (1989).

Abgesang auf die Geschichte? Heines jüdisch-poetische Hegelrezeption (1991; 2000 in Christian Liedtke, Neue Wege der Forschung).

Eine neue Heine-Biographie? Kritisches und Vorläufiges (1991).

„Trotz dem, daß ich ein heimlicher Hellene bin.“ Heines Arbeit an Goethe. Eine Relektüre (Menora 10, 1999).

„Wir haben ihn so gut gekannt …“ Textanalytisches zu Heines Klage um Gott 1834 / Jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott, für Stéphane Mosès (2000).

Die Nacht am Strande. Eine Vorstudie zu Heinrich Heines biblischer Schreibweise (2001, Jerusalemer Heine-Symposion).

„Ich trug an Bord meines Schiffes die Götter der Zukunft“. Versuch über Heines Abschied von Börne“ (2003).

Heinrich Heines Umgang mit Judenhaß als Fortführung eines biblischen Programms (2005).

„Transfigurationen“. Drei Beispiele. I. Dialog über Shakespeares Shylock für zwei Stimmen und musikalische Intermezzi – II. Tannhäsers Traum für Tanzpaar mit bacchanten, einen Ausrufer und Schlagzeug – III. Liszt spielt die Apokalypse für zwei Stimmen und Klavier  (2006, für Joseph Kruse).

Über Heine und Freud / „Ich bin der Sohn der Revolution“. Zu Heinrich Heines Poetik der Affekte (Privatdruck 2010, auch Berlin 2010).

An den Absender zurück – Aus Heinrich Heines letzter Korrespondenz [Briefe an Walter Benjamin und Ingeborg Bachmann] (2010, Für Sigrid Weigel).

 

Collagen (Auswahl):

„Getrommelte Tränen“. Eine Heine-Liturgie in sieben Abschnitten für eine Stimme, Violoncello und Schlagzeug (Uraufführung mit Ulrich Tukur, Susanne Hahn und Daniel Briegleb, Gasteig München 1997).

Meine Worte erklingen in Deinem Widerhall. H. Heine ist aus Paris gekommen und spricht mit Mozart (Erstlesung im Musensaal der Albertina zu Wien 2006).

„Getaufte Dialoge“ für Stimmen, Klarinette und einen Vorleser, uraufgeführt mit Christa Posch, Wolfgang Hinz, Stefan Hunstein (Stimmen) und Oliver Pfeiffer (Klarinette) auf Schloß Elmau (2008).

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